Rennbericht ... 2.ter Teil...
... auf den letzten 40 Kilometer fing mein Fuss extrem an zu schmerzen. Ich wußte nicht mehr so recht, wie ich mit den linken Fuss Druck machen sollte, also zog ich während der Fahrt den Schuh aus und dehnte meine geschundenen Zehen und Sehnen während des Radels. Es ging sofort deutlich besser, leider nur 20 Minuten, dann hatte ich das gleiche Stechen im Fuss. Also zog ich bis zum Ziel alle 20 Minuten meinen Schuh aus, hörte auf zu treten und brachte das Zehengelenk wieder in seine ursprüngliche Stellung zurück. Zum Glück hatten wir die letzten 20 Kilometer extremen Rückenwind, so dass ich während des nichttretens wenigstens nicht zum Stewhen kam. Lockere 5 Minunten haben mich diese Aktionen aber trotzdem gekostet, aber ich blieb in der Minutenrnage meiner Bestzeit !!! Also alles richtig gemacht in der Vorbereitung. Dann begann der spannendere Teil des Tages, was würde mein Fuss zu der nun kommenden Belastung sagen ??? Ich war gespannt, mein Wechsel war durch einen ausgedienten Toilettenstop mit 4:46 nicht gerade super schnell, aber mit dem anziehen der Kompressionsstrümpfe auch nur 2 Minuten langsamer als PB. Dann ging's los, zuerst mussten wir einen kurzen Anstieg hoch, bevor es dann 4 Meilen leicht wellig von statten geht. Ich hatte das Empfinden zu kriechen, aber meine erste Meile war 7', was ca. 4:45-4:50 entspricht, zu schnell !! Eine AK45-Athletin Amy, hatte sich mir angeschlossen und so liefen wir schwetzend unsere nächste Meile, mit 7:10 wieder zu schnell !!! Die nächste wurde dann langsamer 7:30, aber ich hatte 8:00 Minuten angepeilt, d.h. 3:30 für den Marathon. Naja, wer weiß, vielleicht würde ich die Zeit noch brauchen, wenn mein Fuss nicht mehr zu gebrauchen wäre. So ähnlich kam es dann auch, jede kleine Abweichung einer Gerade, d.h. kleiner Bordstein, Wendepunkt, kleine Kurve etc. bereitete mir Höllenschmerzen, dazu kam nun auch noch eine irres Schwindelgefühl, was ich so noch nicht kannte. Hatte ich zuwenig getrunken, oder zu wenig Salz zu mir genommen ??? Ich weiß es bis heute nicht, auf jeden Fall wurde ich merklich langsamer. Arnd traf ich am See, er sah super dynamisch und schnell aus. Auf seine Frage, was mein Fuss macht, antwortete ich mit Hölle, meinte aber seinen tolle Performance, er verstand Hölle gut und war happy. Ich nun gar nicht mehr, meine erste Hälfte hätte mich noch zu einer 3:32 gebracht. Die 2.te wurde nun aber zu einer echten Tortour, jeder Schritt tat mir weh und ich versuchte es an einem ordentlichen Anstieg mal mit gehen, was aber auch nicht besser ging. Also weiter laufen, heraus kam eine 3:47, was immerhin mit den Profifrauen noch die 22.schnellste Laufzeit und über AK's die 13.schnellste Laufzeit war. Und das ohne Training !!! Meine letzte Laufeinheit von Ende April hat seine Spuren hinterlassen ;-). Ich war im Ziel super happy und bin es heute auch immer noch !!! Habe mir das KONA-Ticket für den 10. Oktober 2009 schon geholt, nun muss noch Arnd nachziehen. Und natürlich Bernie, Manni,........ Freue mich in Frankfurt ein entspanntes Rennen machen zu können. Ich denke ohne meine Haxen, wäre ein Sieg in der AK drin gewesen (wäre dann 12.te Overall gewesen wäre, so war's ein 22.ter Platz, auch nicht von schlechten Eltern). Nun habe ich einen sehr, sehr dicken Haxen, der übermorgen operiert wird, und mich dann zu einer mindestens 6 wöchigen Zwangspause dahinstreckt. Achja, eins möchte ich unbedingt noch nachtragen !!! Arnd hat einen gigantisch guten Wettkampf gemacht, 100.ter Gesamt - 17. Platz AK und ist mit 3:27 auf diesem Kurs auch einen Höllenzeit gelaufen. Dass muss ich ihm erstmal nachmachen!!!!!
Hier noch ein paar Bilder, die offiziellen reiche ich morgen nach:


Hier noch ein paar Bilder, die offiziellen reiche ich morgen nach:


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