Ein Sieg und ein 2.ter Platz, dass ist die Ausbeute der letzten beiden Wochen..
.. fangen wir mit dem Cowshiprennen über 10km an.
Ich hatte die Tage zuvor gut trainiert (Stabi, Laufen und Schwimmen) und war recht zuversichtlich, dass ich einen guten Lauf, trotz erneuter OP machen könnte. Glücklicherweise bin ich ausnahmsweise mal sehr früh Richtung Wettkampf gefahren, denn eine Straßensperre bescherte mir einen Umweg von 25km und führte dazu, dass ich, wie es typisch für mich ist, es 10 Minuten vor dem Start eintrudelte. Schnell angemeldet (21 $ Startgebühr - ohne T-Shirt !!! und da beschwere sich noch einer über die deutschen Startgebühren), und vor zur Startlinie. Wir starteten zusammen mit den 5km und so ging von Beginn an ordentlich die Post ab. Eine Frau, von der ich wußte, dass sie nur die 5km laufen wollte, zog auch gleich von dannen. Dann kam aber schon ich, dicht gefolgt von einer weiteren Frau. Bei der Streckenteilung stellte sich heraus, dass auch sie die 10 Kilometer (es waren 10,2km) in Angriff nehmen wollte. Die ersten 2km ging es nur bergauf (knappe 100Hm) und ich konnte einen kleinen Vorsprung herauslaufen, dann wurde es wieder flacher und der Vorsprung (ungefähr 50m) blieb konstant. Dann ging es bergab, was ja eigentlich meine Stärke ist, nur nicht, wenn man 1 Tag zuvor beim Aufstehen sein ISG blockiert und keinen geraden Schritt, bzw. langen Schritt mehr machen kann. Und so kam, was kommen mußte, bei Kilometer 5 hatte sie aufgeschlossen. Ich spürte ihren Atem, bzw. hörte ihn, und das hörte sich schon ziemlich angestrengt an. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich mit einem Puls von 161 unterwegs, jetzt wollte ich mich aber nicht abhängen lassen also steigerte ich mich auf 168. Wir begannen ein nettes Spielchen, was einige von euch vielleicht von Roger Uhl kennen. Anzuppeln, dagegenhalten, rausnehmen usw. Wir wechselten ständig die Führung, mittlerweile mein Puls bei 173. Mir wurde beim Anblick auf meine Konkurentin, bzw. auf ihr Alter (26 Jahre wie sich später herausstellte) klar, dass ich mich nicht auf einen Endspurt einlassen durfte. Also nochmal anziehen, es waren nur noch 0,5km bis ins Ziel, sie hielt dagegen, wollte weg, doch ich zog noch ein bischen an, es schien als hätte ich es geschafft. Doch zu früh gefreut, knappe 100m vor dem Ziel sprintete sie an mir vorbei, ich war am Anschlag 178 Puls !!!, dass hatte ich die letzten 10 Jahre nicht mehr !!! Ich mußte sie ziehen lassen und kam 4 Sekunden hinter ihr ins Ziel. War ein echt g... Wettkampf.
Am nächsten Tag lief ich dann einen lockerer 1h-Lauf und am darauffolgenden Tag einen 30er mit 350Hm, Lief super gut. Dienstag Nacht ging es dann zurück nach Deutschland. Bin dann jeden Tag geschwommen und gestern einen flotten 100er mit Arnd geradelt um heute dann "frisch" in Erlenbach beim 5.ten Lauftag des Landkreises Miltenberg über die Halbmarathondistanz an den Start zu gehen. Die ersten 10 Kilometer liefen super (knapp unter 40), doch dann machten sich die Radkilometer doch bemerkbar. Die Kilometer wurden deutlich langsamer (4:08-4:12) wobei es auch 5 Kilometer leicht bergauf ging, leider hatten wir dann bei "bergab" laufen Gegenwind, so dass ich auch nicht schneller wurde. Mit einer Zeit von 1:26:24 wurde ich jedoch mit einem Vorsprung von 9 Minuten erste Frau und Gesamt 14.te.
Bilder werde ich morgen nachreichen.
Ich hatte die Tage zuvor gut trainiert (Stabi, Laufen und Schwimmen) und war recht zuversichtlich, dass ich einen guten Lauf, trotz erneuter OP machen könnte. Glücklicherweise bin ich ausnahmsweise mal sehr früh Richtung Wettkampf gefahren, denn eine Straßensperre bescherte mir einen Umweg von 25km und führte dazu, dass ich, wie es typisch für mich ist, es 10 Minuten vor dem Start eintrudelte. Schnell angemeldet (21 $ Startgebühr - ohne T-Shirt !!! und da beschwere sich noch einer über die deutschen Startgebühren), und vor zur Startlinie. Wir starteten zusammen mit den 5km und so ging von Beginn an ordentlich die Post ab. Eine Frau, von der ich wußte, dass sie nur die 5km laufen wollte, zog auch gleich von dannen. Dann kam aber schon ich, dicht gefolgt von einer weiteren Frau. Bei der Streckenteilung stellte sich heraus, dass auch sie die 10 Kilometer (es waren 10,2km) in Angriff nehmen wollte. Die ersten 2km ging es nur bergauf (knappe 100Hm) und ich konnte einen kleinen Vorsprung herauslaufen, dann wurde es wieder flacher und der Vorsprung (ungefähr 50m) blieb konstant. Dann ging es bergab, was ja eigentlich meine Stärke ist, nur nicht, wenn man 1 Tag zuvor beim Aufstehen sein ISG blockiert und keinen geraden Schritt, bzw. langen Schritt mehr machen kann. Und so kam, was kommen mußte, bei Kilometer 5 hatte sie aufgeschlossen. Ich spürte ihren Atem, bzw. hörte ihn, und das hörte sich schon ziemlich angestrengt an. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich mit einem Puls von 161 unterwegs, jetzt wollte ich mich aber nicht abhängen lassen also steigerte ich mich auf 168. Wir begannen ein nettes Spielchen, was einige von euch vielleicht von Roger Uhl kennen. Anzuppeln, dagegenhalten, rausnehmen usw. Wir wechselten ständig die Führung, mittlerweile mein Puls bei 173. Mir wurde beim Anblick auf meine Konkurentin, bzw. auf ihr Alter (26 Jahre wie sich später herausstellte) klar, dass ich mich nicht auf einen Endspurt einlassen durfte. Also nochmal anziehen, es waren nur noch 0,5km bis ins Ziel, sie hielt dagegen, wollte weg, doch ich zog noch ein bischen an, es schien als hätte ich es geschafft. Doch zu früh gefreut, knappe 100m vor dem Ziel sprintete sie an mir vorbei, ich war am Anschlag 178 Puls !!!, dass hatte ich die letzten 10 Jahre nicht mehr !!! Ich mußte sie ziehen lassen und kam 4 Sekunden hinter ihr ins Ziel. War ein echt g... Wettkampf.
Am nächsten Tag lief ich dann einen lockerer 1h-Lauf und am darauffolgenden Tag einen 30er mit 350Hm, Lief super gut. Dienstag Nacht ging es dann zurück nach Deutschland. Bin dann jeden Tag geschwommen und gestern einen flotten 100er mit Arnd geradelt um heute dann "frisch" in Erlenbach beim 5.ten Lauftag des Landkreises Miltenberg über die Halbmarathondistanz an den Start zu gehen. Die ersten 10 Kilometer liefen super (knapp unter 40), doch dann machten sich die Radkilometer doch bemerkbar. Die Kilometer wurden deutlich langsamer (4:08-4:12) wobei es auch 5 Kilometer leicht bergauf ging, leider hatten wir dann bei "bergab" laufen Gegenwind, so dass ich auch nicht schneller wurde. Mit einer Zeit von 1:26:24 wurde ich jedoch mit einem Vorsprung von 9 Minuten erste Frau und Gesamt 14.te.
Bilder werde ich morgen nachreichen.
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